Dänisches Designhaus - 8 ikonische Marken
Vase, Lyngby, Lyngby Porcelæn
Produktion der Lyngby-Vase

Alte Handwerkskunst
trifft auf modernes Design

Die Lyngbyvase ist nach über 50 Jahren gefragter denn je. Das gilt insbesonere für die klassische Lyngby-Vase, die viele Menschen mit Lyngby Porcelæn verbinden. Die weiße, zylindrische Vase mit den charakteristischen Rillen ist in der Geschichte der dänischen Porzellankunst ein Symbol für modernen Funktionalismus. 

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Bei der Herstellung der Lyngby-Vase sind viel Liebe zur Arbeit und geschickte Hände erforderlich. Die meisten Elemente werden von Hand gefertigt und daher hat jede Vase eine einzigartige Geschichte. Als Tüpfelchen auf dem i wird auf der Unterseite jedes Produkts von Lyngby Porcelæn von Hand ein grünes Monogramm aufgetragen; Kennzeichen für ein Produkt von hoher Qualität, das über Generationen weitervererbt werden kann.

Qualität braucht Zeit

Die Herstellung selbst beginnt bei den Formen, die in der Fabrik hergestellt werden. Die Form kann etwa 50 Mal verwendet werden, bis die Kanten ihre Schärfe verlieren. Die neue Form wird auf einer Drehbank hergestellt, und jede einzelne Rille wird von Hand gefertigt. Da die Vasen im ersten und zweiten Brand schrumpfen, werden die Formen um 17 % größer hergestellt als die fertigen Vasen.

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Die meisten Arbeitsgänge werden von Hand ausgeführt, und für jeden Arbeitsgang gibt es einen eigenen Spezialisten.

Das ist ein Handwerk, das Präzision erfordert.
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Wenn die Formen fertig sind, wird die Porzellanmasse gemischt und über große Rohrsysteme und Schläuche transportiert, um die Formen aufzufüllen. Es werden jeweils vier Formen bis zum Rand gefüllt. Da die Formen selbst ein wenig der Masse aufnehmen, werden die Formen zweimal bis zum Rand gefüllt.  Sobald das Wasser aus der Porzellanmasse genug angezogen hat, ist die exakte Dicke der Vase erreicht, und sie muss trocknen und die Seiten müssen aus den Formen entfernt werden.

Wenn die Vasen fertig sind, werden sie gereinigt und mit einem Schwamm und Wasser abgewaschen. Alles wird einer genauen Untersuchung und Qualitätssicherung unterzogen, bevor die Vasen zum ersten Mal gebrannt werden. Damit die Vasen keine Risse bekommen, dürfen sie erst nach 48 Stunden das erste Mal gebrannt werden. Die Vasen kommen bei 930 Grad für zehn Stunden in den Ofen. Anschließend wird jede Vase abgestaubt und der Boden mit dem charakteristischen grünen Monogramm versehen. Danach erhält die Vase eine Glasur. Das Auftragen der Glasur erfordert ein gutes Timing, da der Vorgang schwierig ist.

Nach dem Glasieren wird die Glasur am Fuß der Vase abgewaschen, damit sie nicht im zweiten Brand festklebt. Dann wird die Vase erneut gebrannt; dieses Mal zwölf Stunden lang bei einer Temperatur von 1.390 Grad. Diese Temperatur ist notwendig, damit sich das Porzellan mit der Glasur verbindet. Beim zweiten Brand schrumpft die Vase um 13–14 % und sie kann sich verformen und verziehen.

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In der letzten Phase der Herstellung wird der Boden fein geschliffen. Bevor die Vase für den Transport verpackt wird, erfolgt eine abschließende Qualitätskontrolle, bevor die einwandfreie Vase die Fabrik verlässt. Wenn die Vase eine Farbe haben soll, ist ein dritter Brand für 3–4 Stunden bei 1.150 Grad erforderlich, um die Farbe zu fixieren.

Alle Schritte werden in der Fabrik durchgeführt, und jeder Prozess ist genauso wichtig wie der vorherige und der folgende.
Wir bewahren und entwickeln dänische Designklassiker, damit die beliebten Marken, die an der Entwicklung der dänischen Designkultur mitgewirkt haben, in Gegenwart wie Zukunft erhältlich sind.